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Kämpfe
Friedliebend waren die Bewohner Kretas nur bedingt. Man schätzte sportliche Wettkämpfe und auf minoischen Kunstwerken zeigen Männer gerne ihre muskulösen, trainierten Körper, kämpfen mit Tieren oder Feinden. Als Waffen dienten lange, schmale Schwerter, mit denen man tödliche Stiche versetzen konnte. Wer als Krieger etwas auf sich hielt, tötete einen Eber und schnitt dessen große Hauer in Scheiben, die er dann auf seiner Lederkappe annähte. Je mehr Eberzahnsscheiben man ansammelte, desto mehr zeigte man sein können - bis ein solcher Eberzahnhelm fertig war, musste man gut und gerne mal 70 ausgewachsene männliche Wildschweine erledgt haben, was kein Kinderspiel war! Neben der Löwenjagd (und damals gab es in Griechenland noch Löwen!) galt die Eberjadg als besonders gefährlich. Man schleuderte Speere und schützte sich mit achtförmigen oder turmförmigen Schilden - oft mit Kuhfell bespannt.
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